Kollektenaufrufe

Nach dem Kollektenplan 2021 ist das Gottesdienstopfer am Sonntag Sexagesimae, 7. Februar 2021, für die Arbeit der Diakonie in Württemberg bestimmt. Hierzu ergeht folgender Opferaufruf des Landesbischofs:

Von Geldnot und Existenzängsten sind zunehmend auch Menschen betroffen, die bislang ein gesichertes Einkommen hatten. Die Corona-Pandemie trifft viele Beschäftigte etwa in Gastronomie, Einzelhandel oder Veranstaltungstechnik sehr kurzfristig und hart. Menschen, die schon vorher finanzielle Schwierigkeiten hatten, geraten noch mehr unter Druck. Computerkauf oder Reparatur des Autos – dringend, aber nicht möglich. Die Diakonie in Württemberg hilft mit ihren Schuldnerberatungsstellen. Menschen in finanziellen Notlagen werden beraten und begleitet. Oft gilt es, zunächst gemeinsam alle Bescheide und Rechnungen zu sortieren und die Existenz zu sichern. Viele dieser Dienste haben einen Hilfsfonds für Notfälle, wenn Menschen rasch finanzielle Unterstützung brauchen. Solche Fonds sind auf Spenden angewiesen. „Macht also einander Mut und helft euch gegenseitig weiter, wie ihr es ja schon tut.“ (1. Thess. 5,11) Helfen auch Sie mit Ihrem Gebet und mit Ihrem Opfer dabei,

Angebote für finanziell in Not geratene Menschen zu stärken.

Dr. h. c. F r a n k O t f r i e d J u l y

Pflichtopfersammlung BROT FÜR DIE WELT  am 25. Dezember 2020

Der Kollektenplan 2020 sieht für die Gottesdienste am Christfest (25. Dezember 2020) ein Pflichtopfer für „Brot für die Welt“ vor. Der Landesbischof schreibt dazu:

Bethlehem – die Geburtsstadt Jesu heißt aus dem Hebräischen übersetzt „Haus des Brotes“. Hier kommt Gottes Sohn zur Welt. „Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben (Joh,6.33).

Gott will, dass alle Menschen satt werden – an Leib und Seele. Über 690 Millionen Menschen hungern auf der Welt. Die Corona-Pandemie verschärft Armut, Ungerechtigkeit und Hunger. Die Gefahren von Covid-19 sind wie alle Krisen für die Ärmsten der Armen besonders groß.

Brot für die Welt unterstützt mit seinen Partnerorganisationen Menschen in mehr als 90 Ländern der Welt. Im Tschad etwa fehlt es vielerorts an sauberem Wasser und Seife. Brot für die Welt unterstützt dort die Arbeit in einem Krankenhaus und die Aufklärung über Hygienemaßnahmen.

Bethlehem ist überall, an jedem Ort und zu jeder Zeit, wo Menschen sich auf den Weg machen zum göttlichen Kind, wo Menschen Brot und Liebe teilen. Und je mehr wir teilen, umso mehr erhält jeder.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Gaben!

D r. h. c. F r a n k O t f r i e d J u l y

Landesbischof