Spätlesegottesdienste

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Im Jahr 2001 vom damaligen Geisinger Pfarrer Lothar Heß ins Leben gerufen (s.u. "Geschichte"), sind unsere Spätlese-Gottesdienste inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender fester Bestandteil unseres Gottesdienstangebotes.

Die Spätlese-Gottesdienste finden rotierend in den drei evangelischen Kirchen in Freiberg in etwa sechs- bis achtwöchigem Turnus statt. Mit ihrer thematischen Ausrichtung, modernen Liedern, kreativen Elementen und der Mitgestaltung durch sogenannte „Laien“ unterscheiden sie sich nicht nur von der Tageszeit (immer am Sonntagabend) vom klassischen Predigtgottesdienst.

Drei Spätleseteams - aus der Amanduskirche, der Nikolauskirche und der Kirche Simon und Judas - gestalten die Gottesdienste und verleihen ihnen ihre besondere Prägung. Ein fester Spätlesechor, der von Gitarrist und Musikschullehrer Frank Schilling geleitet wird, begeistert mit mitreißender Musik. Großer Beliebtheit erfreut sich die kulinarische Nachlese, die sich, inzwischen schon zur Tradition geworden, an jeden Spätlesegottesdienst, meistens im Rahmen eines Ständerlings, anschließt.

In diesem Jahr stehen die Spätlese-Gottesdienste unter dem Motto „Vorbilder des Glaubens" (mit Ausnahme vom 3. Februar). Die Termine sind folgende:

  • 03.02., 18 Uhr, Nikolauskirche mit Taizé-Liedern
  • 31.03., 18 Uhr, Kirche Simon und Judas
  • 22.06., 19 Uhr, Amanduskirche mit Feierabendmahl
  • 29.09., 19 Uhr, Kirche Simon und Judas
  • 10.11., 18 Uhr, Nikolauskirche

Herzliche Einladung! Die Spätleseteams freuen sich auf Ihr Kommen.

      

             

Zur Geschichte:

Es war, als ob die 68er-Bewegung auch auf die damals noch junge Kirchengemeinde Geisingen (sie war seit 1962 selbständig) übergeschwappt wäre. Denn just in diesem Jahr, also 1968, legten der damalige Pfarrer Martin Kirschner und der spätere Geisinger Prädikant Dr. Otto Hill den Grundstein für „moderne Gottesdienste“ in Geisingen mit geradezu revolutionären Neuerungen. Stilelemente wie Anspiele, Dia-Meditationen, neue Lieder und die Verwendung moderner Bibelübersetzungen fanden Einzug in die Nikolauskirche. Im Laufe der Jahre ging man dazu über, die modernen Gottesdienste nicht mehr besonders zu feiern, sondern stattdessen einzelne Elemente daraus in den „normalen“ Gottesdienst zu integrieren.

Quasi eine Renaissance erfuhren die "modernen Gottesdienste" dank Pfarrer Lothar  Heß (Geisingen) mit der Einführung der „Spätlese“ im Jahr 2001, die bald auch von den damals noch eigenständigen Kirchengemeinden Beihingen und Heutingsheim übernommen wurden.