Ev. Kirche Freiberg a.N.

Weltgebetstag 2025 – Cookinseln: „wunderbar geschaffen“

Weltgebetstag 2025 – Cookinseln: „wunderbar geschaffen“

„Wonderfully made“ war nicht nur das Motto des diesjährigen Weltgebetstags, sondern wunderbar fanden es auch viele der Besucherinnen und Besucher der gut gefüllten Nikolauskirche in Geisingen. Die Frauen der Südpazifischen Cookinseln hatten die Liturgie von langer Hand sorgfältig ausgearbeitet. Wie jedes Jahr wurde dieser besondere Gottesdienst als kraftvolles Zeichen der ökumenischen Verbundenheit christlicher Gemeinden weltweit am gleichen Tag, dem 1. Freitag im März, gefeiert.

Musikalisch liebevoll und gekonnt begleitet wurde der Abend von Frau Hartmann-Trummer und einer kleinen Band. Gleich zu Beginn kündigte sich „hoher Besuch“ an: Der Pazifik höchstpersönlich im wallend-blauen Gewand verriet uns seine Geheimnisse: „Ich bin groß – sehr groß“…

„Da bekomme ich Lust direkt hinzureisen!“ - exotische Landschaften, Trommelklänge und Meeresrauschen lockten die Urlaubsgefühle ebenso wie die Bilder der lebensfrohen, blumengeschmückten Cookinsulanerinnen. Die Inselgruppe, mit ihren 15 Inseln, ist politisch an Neuseeland und das Commonwealth angegliedert. (König Charles III. lässt grüßen). 85 % der Bevölkerung bekennen sich zum christlichen Glauben.

Getreu dem Motto „Informiert beten – Betend handeln“ wurden die Augen aber auch nicht vor den Schattenseiten des Inselparadieses verschlossen: Die gespannt lauschenden Gäste erfuhren von den Sorgen der Menschen und den Problemen mit der Natur, wie etwa der riesige Teppich aus Plastikmüll, der Im Pazifik treibt oder der Tiefseebergbau, der die teilweise noch unerforschten Meerestiere der Tiefe bedroht.

Zu bewundern waren auch die selbstgebastelten Blumen im Haar der Frauen oder am Hemd der Herren, die allen sehr gut zu Gesicht standen. Und so herrschte auch später im Gemeindehaus eine festliche, fröhliche Stimmung, wo auch ein kleiner Tanz aus dem Südpazifik nicht fehlen durfte. Nach dem Empfang mit einem erfrischenden Cocktail gab es wieder angeregte Gespräche bei Kokos- und Bananenkuchen und deftigen Brotaufstrichen. – So waren sich am Ende alle einig: „Danke an alle fleißigen Mitwirkenden.

Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr!“
(Das Land für 2026 wird Nigeria sein).